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Gott sagt Drucken E-Mail
Geschrieben von: Johannes Schulte   
Freitag, 20. November 2009 um 11:49

In das Dunkel deiner Vergangenheit und in das Ungewisse deiner Zukunft, in den Segen deines Helfens und in das Elend deiner Ohnmacht lege ich meine Zusage:ICH BIN DA.

In das Spiel deiner Gefühle und in den Ernst deiner Gedanken, in den Reichtum deines Schweigens und in die Armut deiner Sprache lege ich meine Zusage: ICH BIN DA.

In die Fülle deiner Aufgaben und in die Leere deiner Geschäftigkeit, in die Vielzahl deiner Fähigkeiten und in die Grenzen deiner Begabung lege ich meine Zusage: ICH BIN DA.

In das Gelingen deiner Gespräche, und in die Langeweile deines Betens, in die Freude deines Erfolges und in den Schmerz deines Versagens lege ich meine Zusage: ICH BIN DA.

In die Enge deines Alltags und in die Weite deiner Träume, in die Schwäche deines Verstandes und in die Kraft deines Herzens lege ich meine Zusage: ICH BIN DA.

Cristina Lütgen und Jutta Landwehr in "Mit_Gott_on_Tour" - Herder Verlag

Mitten in dieser Zeit wird Gott Mensch und sagt ICH BIN DA - als kleiner Säugling in den Armen eines unverheirateten, jungen Mädchens.

Aktualisiert ( Montag, 01. Februar 2010 um 09:07 )
 
Pfingsten - wie ist das? Drucken E-Mail
Geschrieben von: Johannes Schulte   
Donnerstag, 28. Mai 2009 um 09:04

"Wie ist das, wenn ein guter Freund bei seinem endgültigen Weggang sagen würde, er müsste gehen, sonst könne er nicht seinen Beistand schicken? Die meisten könnten das Gemisch an Gefühlen nicht beschreiben. Den Jüngern wird es ähnlich gegangen sein - Jesus verabschiedet sich endgültig und verheißt einen "Tröster". Einen, der vom Vater kommt. Und sie alles lehren wird. In der Lage der Jünger, wer hätte das damals wohl verstanden?"

von Sibylle Brandl, aus "Der Dom" - 31.05.09 - Nr. 22

Und wie sieht es heute bei uns aus? - Vielen katholischen Jugendlichen aus ganz OWL wurde in diesen Tagen das Sakrament der Firmung gespendet und viele evangelische Jugendliche gingen/gehen in diesen Wochen zur Konfirmation. Die Zusage des Heiligen Geistes und die eigene Bekräftigung des Glaubens und der Zugehörigkeit zur christlichen Gemeinschaft ist hoffentlich für euch spürbar geworden.

Wir wünschen Euch und allen Besuchern dieser Seite ein erfrischendes "Geisterlebnis" und die Gewißheit eines liebevollen Begleiters - und das nicht nur zu Pfingsten.

Euer Jugendkirchenteam

Aktualisiert ( Dienstag, 02. Juni 2009 um 10:38 )
 
Reiß den Himmel auf ... Drucken E-Mail
Geschrieben von: Herbert Bittis   
Mittwoch, 20. Mai 2009 um 10:34

Reiß den Himmel auf ... 

Gott, wir bitten dich, lass den Himmel aufgehen über uns und allen, denen die Sicht durch dichte und dunkle Wolken verstellt ist;

Wolken der Traurigkeit, weil sie von Menschen Abschied nehmen mussten, der ihr Leben hell gemacht hat;

Wolken der Hilflosigkeit, weil sie den Anforderungen, die an siue gestellt werden, nicht gerecht werden können;

Wolken der Sprachlosigkeit, weil sie zu still sind, um sich gegen die Wortgewaltigen durchzusetzen;

Wolken der Machtlosigkeit, weil sie niemanden haben, der für sie Partei ergreift;

Wolken der Verständnislosigkeit, weil sie in ihrem Denken und Handeln den Erwartungen ihrer Umgebung nicht gerecht werden;

Wolken der Antriebslosigkeit, weil sie sich von einer erlittenen Enttäuschung so lähmen lassen, dass sie sich nichts mehr zutrauen;

Wolken der Ruhelosigkeit, weil sie unter ständiger Überbelastung stehen.

Gott, es gibt so viele dunkle Wolken, die uns umgeben und uns von einander und von dir trennen. Darum bitten wir dich: Reiß den Himmel auf und lass dein Licht in uns und unter uns leuchten! 

Daran denken für dich

Johannes und Herbert

Aktualisiert ( Dienstag, 26. Mai 2009 um 16:10 )
 
Es wäre fatal ... Drucken E-Mail
Geschrieben von: Johannes Schulte   
Freitag, 06. März 2009 um 10:44

"Es wäre fatal für das Christentum zu meinen, dass nur die althergebrachte Ausdrucksgestalt des Glaubens die allein richtige sei und keine neuen Versuche mehr gewagt werden dürften. Denn dann käme die stets lebendige Tradition der Kirche tatsächlich zum Erliegen, und es würde nur noch Asche weitergereicht, doch das Feuer würde auf Dauer ersticken."

Erzbischof Robert Zollitsch (Vorsitzender der Bischofskonferenz, beim Aschermittwoch der Künstler in Freiburg) - entnommen CiG 10/2009

Aktualisiert ( Freitag, 06. März 2009 um 10:50 )
 
Dir und Mir Drucken E-Mail
Geschrieben von: Johannes Schulte   
Freitag, 13. Februar 2009 um 18:11

dir und mir -

wünsche ich augen - die die lichter und signale in unseren dunkelheiten erkennen

ohren - die die rufe und erkenntnisse in unseren betäubungen vernehmen

dir und mir eine seele - die all das in sich aufnimmt und annimmt

und eine sprache - die in ihrer ehrlichkeit uns aus der stummheit herausführt

     uns aussprechen lässt was uns gefangen hält

                                                                                       Margot Bickel

Aktualisiert ( Freitag, 13. Februar 2009 um 18:44 )
 
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